Berlin: 9. – 11. Oktober 2025
Fotos Copyright durch den SBC, deren Mitglieder und der geannten Firmen.
Danke für die Fotos.
In diesem Jahr waren wir abermals in Berlin und freuten uns schon auf die viele Firmenbesuche.

Am Donnerstagabend waren wir um 18:00 Uhr zu einer Führung
beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) eingeladen.

Nike Marie Dreißig (links) und Emily Hermann (rechts) vom Besucherservice haben uns viele Insiderinfos gegeben.

So konnten wir das Studio von Dieter Nuhr besuchen, der an dem Abend seine Aufzeichnung der aktuellen Sendung hatte. Interessant ist, dass Nuhr Mieter beim RBB ist und die Sendung selbst produziert.

Jürgen konnte es nicht lassen und er musste die Bühne besetzen
Danach besuchten wir einen schalltoten Raum. Hier werden Hörspiele aufgenommen, aber auch Filmsynchronisationen durchgeführt. Alte Tonbänder werden z.B. für die Geräuscherzeugung genutzt. Unter einem Teppich befanden sich zudem verschiedene Holzarten, um Schritt zu simulieren.

Und wir waren in einem Radiostudio des RBB; nämlich das für Radio 3 (Klassik und Jazz)

Danach ging es in den großen Sendesaal.

Foto copyright by rbb Berlin-Brandenburg
Und bevor dazu hier viel geschrieben wird, ist die Erklärung mit Geschichte auf der Webseite des rbb zu lesen:
https://www.rbb-online.de/unternehmen/service/veranstaltungen/grosser_sendesaal.html

Gegen 19.30 ginge wir zu Fuß zum Restaurant Trattoria Splendido https://trattoria-splendido.de/Startseite/.
In einem extra Raum konnten wir nicht nur lecker Essen, sondern auch unsere Jahreshauptversammlung 2025 durchführen.

Und es standen Neuwahlen für einen der beiden stellvertretenden Vorsitzenden an. Andreas Voigt hat sich zur Wahl gestellt und wurde einstimmig gewählt.

Andreas Voigt

Ist eine Hawaii-Pizza eine richtige Pizza? Diese Frage stellt sich immer wieder.
Dann wurde es auch Zeit, die Hotels aufzusuchen,
denn am Freitag geht es bereits früh wieder los

Am Samstagmorgen waren wir zu Gast
beim Berliner Radiosender „ENERGY“.
Hier wird nicht nur das Programm für Berlin produziert (UKW, DAB+, Stream & App), sondern auch das nationale Programm ENERGY – HIT MUSIC ONLY! für den DAB+-Deutschland-Mux 1 und das bundesweite NOSTALGIE, das im 2.Bundesmux läuft.

Die Radioprogramme werden mit unterschiedlichen System gefahren. Radio.Cloud, für Live-Events wird Zenon genutzt, RC für Voicetrack und Near-to-Live (bei allen ENERGY Sendern). NOSTALGIE findet ausschließlich über Radio.Cloud statt.

NOSTALGIE Radio im Hause Energy
Interessant war der Besuch des Studios, das gerade aktiv war. Wir durften während der Sendung ins Studio, aber mussten natürlich leise sein wenn Felina Schmitz moderierte.

Herzlichen Dank an den Programm-Manager Florian Streso und den technischen Leiter, Dave McGinty, sowie natürlich an Felina Schmitz.

Dann ging es mit der U-Bahn zu WELT in die
Zimmerstraße in Berlin-Mitte.

Hier empfing uns der stellvertretende Chefredakteur für WELT TV Herr Ronald Warin. Wir wurden offen und freundlich aufgenommen und uns wurden viele programmliche und studiotechnische Dinge gezeigt und erklärt.

Zum einen konnten wir kurz in das aktive Studio schauen, denn es war gerade eine kleine Werbepause. Bei WELT wird im Hauptstudio kein Greenscreen genutzt, sondern an der Decke hängende und fahrende LED-Screens. Das kann bei jedem Opener einer Sendung gesehen werden. Jede einzelne der 4 Wände besteht aus mehreren LED-Systemen. Für den Fall, dass mal eine einzelnes System ausfällt, gibt es eine „aktive“ Reserve. Mit aktiv ist gemeint, dass mehrere Reservesystem nicht in einer Box lagern, sondern aktiv in Betrieb sind. Damit wird verhindert, dass sich Helligkeitsunterschiede durch die Laufzeit der aktiven Einheiten aufzeigen.

Zum anderen sind wir zum Studio 2 gegangen. Hier wird mit Greenscreen gearbeitet, da es für verschiedene Sendungen benötigt wird. Der Herr mit Weste ist Ronald Warin.

Und zum Schluss zeigte Ronald Warin das transportable Reportersystem. Was früher große Kameras mit großen Mikrofonen war, befindet sich heute in einem Rucksack. WELT hat davon mehrere, die teilweise bei den Reportern auch zuhause bereit sind. Zusätzlich kann über 5G direkt ins Studio gesendet werden.


WELT Moderatorin Isabelle Bhuiyan
Herzlichen Dank an das ganze WELT-Team, auch an das Büro im Hintergrund, die es für uns organisiert haben.
Nun aber Futtern, bei „Curry at the wall“ und das Wort „Mauer“ ist hier richtig, denn gegenüber steht noch ein Teil der ehemaligen Berliner Mauer, zum Anfassen und Angucken. https://curry-at-the-wall-berlin-mitte.com/

Hier befindet sich auch der mit Helium gefüllt WELT-Ballon. Wenn der Wind in der Höhe es zulässt, geht er bis 150m hinauf. Maximal 30 Personen können gleichzeitig in den Korb steigen.
https://berlinhelicopter.de/weltballon2/

Der 1. Vorsitzende des SBC >Stefan Hofmeir< stand gefühlt zum dritten Mal an 🙂
In der Nähe ist der ehemalige Checkpoint Charlie, der Grenzübergang für Alliierte während der Zeit zweier deutscher Staaten. Dieser wird heute für Touristen genutzt, wobei Männer in Uniformen gegen Geld als Fotomotiv zur Verfügung stehen.

Es gab aber nicht nur Charly, sondern auch Alpha (Grenzübergang Helmstedt an der A2) und Bravo (Grenzübergang Dreilinden Berlin an der heutige A115). Soldaten der Besetzungsarmeen durften an den Grenz nicht kontrolliert werden, eventuell bei Einzelpersonen der Ausweis. Die DDR wurde dabei teilweise von großen US-Truppen-Konvois durchfahren.
Genug Geschichte, oder doch nicht? Es ging dann zum Computerspielemuseum Berlin.

Foto © by Computerspielemuseum


Besonders Kinder um die 12 Jahre kamen sofort mit PacMan, PingPong und anderen Spielend er 80er Jahre zurecht. Aber auch die alten Männer kommen damit klar.

Viele Geräte waren kostenfrei Spielbereit, aber sehr seltene Einzelstücke wie der Commodore C64 https://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_64 oder der Sinclair ZX81 https://de.wikipedia.org/wiki/Sinclair_ZX81 waren hinter verschlossenen Fenstern.

Übrigens: der C64 kann wieder bestellt werden: 299 Dollar. Heise berichtet: https://www.heise.de/news/Brot-und-Spiele-Der-ultimative-C64-mit-AMD-FPGA-und-128-MByte-Hauptspeicher-10498774.html
Ein Muss für Fans dieser Ära. Anreise mit der U5 zum U-Bahnhof Weberwiese.
Der Abend war wie immer für private Sightseeings gedacht. Genau zu unserer Besuchszeit gab es die jährlichen Berliner Lichter oder international das Festival of Lights
Der Samstagmorgen war für die Berliner Fernseh Gruppe reserviert. Collin Hoffmann, Mitglied des SBC, zeigt uns keine Technik, sondern alles, was davor passiert. Denn es muss ja auch geplant werden

Zuvor haben Jürgen und Collin aber vorstellt, was alles zum „Fernsehmachen“ dazugehört. Es konnten alle Fragen beantwortet werden
Dann ging es in den Meetingraum, in dem das TV-Planungsprogramm CreateCtrl bereits sichtbar war. cretateCtrl ist ein „Baukastensystem“, bei dem der Programmveranstalter aussuchen kann, was er wirklich benötigt. Neben der Berliner Fernseh Gruppe arbeiten z.B. auch Spiegel.TV, Discovery oder seven.one damit.


Die Gäste waren erstaunt, welcher Aufwand betrieben werden muss, bevor ein Sendetag für ein Programm steht. Danke an Collin.
Zum Abschluss des langen Wochenendes und nach dem offiziellen Schluss des SBC-Treffens 2025 fuhren einige Teilnehmer noch zum Teufelsberg, der ein Trümmerberg im Westen Berlins ist und mit ca. 120 m in die Höhe ragt. Zu Zeiten der beiden deutschen Staaten hatte die amerikanische Besatzungsmacht dort eine Abhörstation installiert, die heute als sehr gutes Museum zu besuchen ist. Sollte mal Schnee fallen, so konnte damals (nur die Berliner) wie heute (Brandenburger und Berliner) hier Ski gefahren werden. Und natürlich gehört ein Treppenaufstieg auf die Spitze der „Spionage“-Plattform dazu. Die Sicht war klar bei geschätzten 50 km Sicht, aber sehr windig und kalt.





Dabei konnte der Antennenträger des RBB „Berlin-Scholzplatz“ fast in greifbarer Nähe gesehen werden, aber auch der Funkturm im Messegeländer, der Berliner Alex usw.

Videobeitrag zu dem Antennenträger
Der Teufelsberg ist ein Besuch wert, zumal in den verschiedenen Ausstellungsräumen die gesamt Geschichte erzählt wird. https://www.teufelsberg-berlin.de/
Bis zum nächsten Jahr dann, wieder mit nettem Beisammensein
und der Besichtung von viel Technik.


